Eltern sollten zu ihren Worten stehen
Stehen Sie zu Ihren Worten

Wenn Eltern mit ihren Kind einkaufen gehen, sollten sie schon im Vorwege klären, ob es das gewohnte Ü-Ei, Eis oder die Fahrt auf dem elektrischen Auto gibt. Man sollte schon vorher ausmachen was es gibt und was passiert, wenn das Kind dann doch versucht seine Süßigkeit oder die Fahrt zu bekommen. Kinder haben da so ihre Tricks. Sie fangen an ganz laut zu weinen, werden frech und sagen auch schon mal ausfallende Worte wie z.B. „Du bist eine doofe Mutter/Vater, Ich hasse dich“ usw. zu den Eltern. Kinder sind sich nicht bewusst darüber, dass sie ihre Grenzen damit überschreiten. Sie reagieren in solchen Momenten einfach nur impulsiv. Die meisten Eltern kennen das schon, werden weich und sagen dann doch, dass das Kind seine Schokolade, Eis oder die Autofahrt bekommt.

Kennt man dieses Verhalten bereits, können die Eltern schon zuhause ausmachen, wie sie sich verhalten werden, wenn das Kind dieses Theater macht. Man kann sich z.B. sagen, wenn das Kind Theater macht, dreht sich die Mutter/Vater um und geht zur Kasse zum Bezahlen und danach zum Auto ohne das Kind zu beachten. Das Kind weiß wo die Eltern sind und wird dann ein paar Minuten später nachkommen, wenn es gemerkt hat, dass die Eltern es ernst meinen. Das Kind realisiert jetzt, dass es nicht bekommt was es möchte. Als Elternteil ist diese Handlung oft sehr schwer, da einem das Kind Leid tut. Aber Trotzdem ist es wichtig, dass Kinder lernen wo die Grenzen sind und sich an Abmachungen zu halten. Sie testen auch sehr gerne, ob sie nicht doch etwas bekommen, wenn sie anfangen zu weinen, schreien oder sich auf dem Boden zu werfen. Jedes Mal wenn man nachgibt, wird sich das Kind das merken und beim nächsten mal wieder das gleiche Theater machen. Es weiß jetzt: Wenn es einmal klappt, wird es vielleicht auch ein zweites oder drittes Mal klappen.

Kinder lernen recht schnell, dass sie evtl. mehr bekommen, wenn sie anfangen zu weinen. Davon dürfen sich die Eltern aber nicht beeindrucken lassen. Vielmehr sollten die Eltern schon im Vorwege klarstellen, dass es nur bei jedem 2. oder 3. Einkauf etwas gibt. Das gleiche gilt auch zuhause beim Essen oder Trinken. Ein klassisches Beispiel ist hier: Das Kind sagt, es möchte eine Banane essen und beißt einmal ab. Daraufhin sagt es, es hätte jetzt gern einen Apfel.Hier sollte man möglichst nicht zustimmen, da das Kind schließlich erst eine Banane wollte. Kinder testen ihre Grenzen aus und gibt man immer wieder nach, wird es irgendwann heißen: Banane, Apfel, Birne und alles nur einmal angebissen, nur um zu testen wie weit sie gehen können, ohne dass die Eltern meckern. Man sollte dem Kind ruhig die Entscheidung überlassen, ob Apfel, Banane oder Birne. Allerdings sollte dann auch das gegessen werden was ausgesucht wurde und nichts anderes.

 


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